Höchstgrenze/-volumen bei Prüfungsanmeldungen

Ab dem WS 2013/14 werden Prüfungsanmeldungen auf ein Höchstmaß von 60 CP beschränkt*. Ausnahmen sind in begründeten Fällen nach vorheriger Rücksprache mit dem Prüfungssekretariat möglich z.B. wenn Studienprojekte, Seminare etc., die mehr als 6 CP haben und in das Anmeldevolumen einfließen, die „reine“ Klausuranmeldung behindern würden. Bitte melden Sie in diesem Fall die Klausuren schriftlich beim Prüfungssekretariat an.

Generell bitten wir jedoch darum, nur so viele Klausuren anzumelden, wie Sie tatsächlich schreiben möchten.

*Diese Maßnahme ermöglicht eine bessere Klausurplanung und wurde sowohl mit der Rechtsabteilung als auch mit den wirtschaftswissenschaftlichen Prüfungsausschüssen abgestimmt.

 

Regelungen für Studierende der Wirtschaftsinformatik

Bitte beachten Sie den folgenden Aushang betreffend die neuen Regelungen für Studierende der Wirtschaftsinformatik hinsichtlich der Prüfungsordnungsänderung der Fakultät 6:

 

Aushang_Winfo_12-02-16

Plagiate

Informationsblatt zur Bedeutung von Plagiaten und zum Umgang mit Plagiatsfällen

(bitte sorgfältig vor Abgabe der schriftlichen Arbeit lesen)

Der  Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungsausschuss hat in seiner 55. Sitzung beschlossen, dass jegliche Art von Plagiaten in Seminar-/Diplom-/Bachelor-/Masterarbeiten künftig als schwerwiegender Täuschungsversuch gewertet wird, die Prüfungsleistung somit mit „nicht  ausreichend“ (5,0) gewertet wird und die Kandidatin/der Kandidat von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausgeschlossen wird.

  1. Plagiat als Diebstahl geistiger Leistungen und als Rechtsbruch
    • Geistige Leistungen sind als Eigentum des Urhebers zu betrachten. Die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes oder Teil eines eigenen Werkes ist somit als Diebstahl anzusehen. Das Schmücken mit fremdem geistigem Eigentum, als wäre es eine selbst erbrachte Leistung, zeugt von mangelndem Respekt vor den Leistungen anderer. Plagiate als Diebstahl fremden geistigen Eigentums sind an Bildungseinrichtungen und somit auch im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an der Universität des Saarlandes inakzeptabel und führen künftig zu einem Ausschluss von weiteren Prüfungsleistungen für den Betreffenden.
    • Plagiate als Diebstahl fremden geistigen Eigentums sind auch rechtlich unzulässig. Wer das geistige Eigentum anderer als eigenes ausgibt und sich auf diese Weise Vorteile verschafft (in diesem Fall als Leistungsnachweis einer universitären Abschlussarbeit) kann juristisch belangt werden, sowohl wegen der Verletzung fremder Eigentumsrechte als auch wegen der arglistigen Täuschung der Bildungseinrichtung. Insbesondere ist dies bei Abschlussarbeiten dahingehend eine arglistige Täuschung, da die/der Studierende eidesstattlich versichert, sich nur der angegeben Hilfsmittel bedient zu haben, d.h. es sich um eine falsche Angabe unter Eid handelt.
  2. Abgrenzung von Plagiat:
    • Plagiate umfassen neben einer exakten Kopie, einer einfachen Bearbeitung des Textes durch Umstellung von Wörtern oder Sätzen auch Nacherzählungen mit Strukturübernahme oder einfache Übersetzungen. Ein Plagiat bezieht sich nicht nur auf in Printmedien veröffentlichte Informationen (z.B. in Büchern, Zeitschriften o.Ä.), sondern ebenso auf online verfügbare Texte oder Informationen (Statistiken, Wikipedia-Einträge, Forumsbeiträge, e-Paper etc.), unveröffentlichte Manuskripte, Abschluss- oder Studienarbeiten. Das Plagiat ist nicht mit dem Zitat zu verwechseln, bei dem ein expliziter Hinweis auf einen anderen Autor gegeben sein muss und das mit Quellenangaben/Literaturnachweis versehen wird.
  3. Maßnahmen zur Verhinderung von Plagiaten:
    • Die jeweiligen Lehrstühle kontrollieren die abgegebenen Arbeiten – meist in elektronischer Form – intensiv auf Plagiate hin.
    • Dieses Informationsblatt wird jeder Studierenden/jedem Studierenden zur Aufklärung beim Ausgabetermin der Themenblätter der Abschlussarbeiten ausgehändigt. Ebenso steht es online auf der Homepage des Wirtschaftswissenschaftlichen Prüfungssekretariats zur Verfügung.
    • Bei Abgabe der Abschlussarbeit ist die Kandidatin/der Kandidat verpflichtet, schriftlich zu versichern, dass die von ihr/ihm abgegebene Arbeit von ihr/ihm selbstständig verfasst wurde und keine anderen als die angegeben Quellen und Hilfsmittel verwendet wurden. Diese Erklärung ist zu datieren und eigenhändig zu unterschreiben. Abschlussarbeiten, die diese Selbstständigkeitserklärung nicht enthalten, werden nicht angenommen.
  4. Konsequenzen bei Plagiatsfällen:
    • Wird ein Studierender durch den Nachweis der Quellen eines von ihm widerrechtlich als eigene Leistung ausgegeben Textes des geistigen Diebstahls überführt, so wird die entsprechende Seminararbeit/Diplomarbeit/Bachelorarbeit/Masterarbeit – unabhängig vom Umfang des Plagiats – mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet und die Kandidatin/der Kandidat verliert ihren/seinen Prüfungsanspruch. Dies bedeutet, dass die/der Studierende die Arbeit nicht wiederholen darf und exmatrikuliert wird.

Praktikum

Externes Praktikum

Der Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungsausschuss hat folgende Rahmenbedingungen festgelegt:

  • Das Praktikum muss fachbezogen bzw. einschlägig sein.
  • Das Praktikum hat eine Dauer von mindestens 4 Wochen im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre
  • Das Praktikum hat eine Dauer von 4 Wochen im Bachelorstudiengang Wirtschaft und Recht
  • Das Praktikum hat eine Dauer von  6 Wochen im Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre
  • Das Praktikum muss am Stück und in Vollzeit (Angabe im Praktikumsvertrag) erbracht worden sein.
  • Der unterschriebene und abgestempelte Praktikumsvertrag und der Praktikumsbericht (ebenfalls unterschrieben und abgestempelt), welcher ausführlichen Aufschluss über den Inhalt der Tätigkeit geben soll, werden zentral beim Prüfungssekretariat eingereicht (jeweils Original und Kopie).
  • Der Praktikumsbericht soll einen Umfang von 2 – 5 Seiten nicht überschreiten.
  • Eine abgeschlossene kaufm. Berufsausbildung, die nicht länger als 10 Jahre zurückliegt, kann ebenfalls als “Externes Praktikum“ anerkannt werden. In diesem Fall benötigen wir das Abschlusszeugnis und die Urkunde (Gesellenbrief) der abgeschlossenen Berufsausbildung (jeweils Original und Kopie).
  • Eine Benotung des Praktikums erfolgt nicht.

Bescheinigung für den Arbeitgeber können hier erstellt werden: Auf der Seite der Koordinationsstelle Studium & Praxis der Universität finden Sie ein Formular, dass Sie bitte bereits ausgefüllt in der Sprechstunde zur Unterschrift vorlegen können.

Internes Praktikum

  • wird vom Lehrstuhl vergeben und betreut (6 CP)
  • Praktikumsschein zur Vorlage beim Prüfungssekretariat

Ein Hiwi-Job wird nicht als Praktikum anerkannt.

Master-Winfo 2014: Alternativregelung zur Prüfung “Mathematik für Informatiker 3″ bei ausreichenden Kenntnissen in quantitativen Methoden

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Wirtschaftsinformatik hat am 05.11.2014 beschlossen, dass Studierende des Master-Studiengangs Wirtschaftsinformatik nach Studien-/Prüfungsordnung 2014, die ausreichende quantitative Kenntnisse* nachweisen, statt „Mathematik für Informatiker 3“ andere Leistungen aus dem Bereich Informatik erbringen dürfen.
*Ausreichende quantitative Kenntnisse liegen vor, wenn sie in einem Studiengang die im Folgenden aufgeführten Prüfungen erfolgreich erbracht haben: „Grundzüge der Mathematik A und B“ oder „Mathematik Grundlagen und Anwendungen“ oder „Mathe für Informatiker 1 und 2“ UND „Statistik A und B“ oder „Deskriptive und Schließende Statistik“.

Dies ist die analoge Anwendung des Beschlusses des Prüfungsausschusses Wirtschaftsinformatik der Sitzung vom 05.05.2010, die dies für die Studien-/Prüfungsordnung 2009 regelt.

Sammeln von Scheinen für zukünftige Master-Studiengänge während eines Bachelorstudiums

Bachelorstudierende der Abteilung Wirtschaftswissenschaft dürfen gemäß Prüfungsausschussbeschluss (60. Sitzung vom 19. 01.2011) ab dem 5. Fachsemester im Bachelor-Studiengang zwei Semester lang Scheine aus Master-Studiengängen der Abteilung Wirtschaftswissenschaft erwerben. Es gelten die Regeln des jeweiligen Masterstudienganges. Jedoch entstehen den Studierenden dadurch keinerlei Ansprüche auf den Erhalt eines Master-Studienplatzes. Der Scheinerwerb erfolgt auf eigenes Risiko (kein Erhalt eines Studienplatzes). Für die Teilnahme an den Klausuren müssen Sie sich gegen Vorlage des Studierendenausweises ein “vorläufiges Masterkonto für Bachelorstudierende” bei Frau Ambos anlegen lassen. Die Einrichtung des Kontos kann auch per Mail an   i.ambos@wiwipa.uni-saarland.de erfolgen.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt online über vipa/FN2 Anmeldeportal während des regulären Anmeldezeitraums.

Bachelor Winfo mit PO/SO 2009 – Änderung bzgl. Module im Bereich “Wirtschaftswissenschaft”

Gemäß des Prüfungsausschussbeschlusses vom 16.01.2013 gilt ab sofort folgendes für den Bereich  “Wirtschaftswissenschaft” des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik mit der Prüfungs- und Studienordnung vom 27. April 2009: Pflichtmodule sind weiterhin “Buchführung und Unternehmensrechnung” sowie “Wirtschaftsprivatrecht I” in Höhe von insgesamt 12 CP. Die übrigen 24 CP dieses Bereichs, der insgesamt 36 CP umfasst, können aus den in der entsprechenden Studiengangsliste im Bereich 3 “Wirtschaftswissenschaft” aufgelisteten Veranstaltungen frei gewählt werden.

Studiengangslisten

Anerkennung von Abschlussarbeiten

Nach dem Beschluss der Prüfungsausschüsse der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge vom 19. Januar 2011 gelten folgende Regelungen zur Anerkennung von Abschlussarbeiten:

Grundsätzlich werden weder Abschlussarbeiten von externen Hochschulen noch von anderen abgeschlossenen Studiengängen der Universität des Saarlandes als Abschlussarbeiten in den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität des Saarlandes anerkannt, da die Abschlussarbeit ein elementarer Teil des Studiums ist.

Dies gilt für alle Immatrikulationen ab dem 04. Februar 2011, dem Datum der Veröffentlichung dieses Beschlusses. Studierende, die sich vor dem 04. Februar 2011 im Vertrauen auf frühere ggf. anders lautende Regelungen immatrikuliert haben, sind von diesem Beschluss nicht betroffen.

Prüfungsausschuss-Sitzung vom 16. Juli 2014: Von o.g. Grundsatz kann nur abgewichen werden bei Gleichwertigkeit der erbrachten Abschlussarbeit mit einer Abschlussarbeit nach der jeweiligen Ziel-PO/-SO. Diese ist gegeben, wenn die Arbeit in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen mit einer Arbeit der relevanten Ordnung im Wesentlichen übereinstimmt. Eine solche Gleichwertigkeit ist zwischen Abschlussarbeiten in den Diplomstudiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Universität des Saarlandes gegeben. Eine Anerkennung ist nach Abschluss des Studiengangs möglich, in dem die Abschlussarbeit erbracht wurde.

(Beschluss vom 08. Juli 2003 – auslaufend: In den Diplomstudiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik werden Diplomarbeiten anerkannt, die im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich abgelegt wurden, wenn diese Diplomarbeiten innerhalb eines abgeschlossenen Studiengangs an der Universität des Saarlandes oder an einer anderen Universität in der Bundesrepublik Deutschland abgelegt wurden.)

Wegfall der „Fachwechsler-Konten“ im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik

Der Prüfungsausschuss Wirtschaftsinformatik hat in seiner 9. Sitzung vom 10.07.2013 folgenden Beschluss gefasst:

Da es in den letzten Semestern vermehrt dazu kam, dass Studierende, die nur zu dem Zweck im zulassungsfreien Bachelor-Studiengang Winfo eingeschrieben sind, weil sie keinen Platz im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre bekommen haben, werden in diesem Studiengang ab dem WS 2013/14 keine sogenannten „Fachwechsler-Konten“ mehr im Vipa angelegt. Bereits existierende Konten aus früheren Semestern können weiterhin genutzt werden.

Es ist ausschließlich nach der Prüfungs- und Studienordnung für Wirtschaftsinformatik zu studieren.

Die Anerkennung von adäquaten Veranstaltungen bei erfolgtem Studiengangswechsel ist natürlich nach wie vor gegeben.

 

H I N W E I S: Zum Thema Fortschrittskontrolle

Die Prüfungsausschüsse der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge haben in ihren Sitzungen vom 16.01.2013 folgenden Beschluss gefasst:

Bei Studierenden, die sich nachweislich vor dem ersten Klausurzeitraum des lfd. Semesters (auch mit Wirkung zum Ende des Semesters) exmatrikulieren, wird KEINE Fortschrittskontrolle mehr durchgeführt.

  • Nach Vorlage des entsprechenden Nachweises (Exmatrikulationsbescheinigung) im Wirtschaftswissenschaftlichen Prüfungsamt wird der Studierende von den Prüfungen im Vipa abgemeldet.
  • Bei Nichtvorlage der entsprechenden Bescheinigung vor dem Klausurzeitraum werden bei „Unentschuldigt gefehlt“ Fehlversuche verbucht und § 24 (BWL Bcl.,Ma., WuR Ma., Winfo Bcl.) bzw. §23 (WuR Bcl., WiPäd Bcl. + Ma.) bzw. §25 (Winfo Ma.) bleibt unberührt (Verlust des Prüfungsanspruchs bei 3-maligem Nichtbestehen).

Wird trotz Exmatrikulation an den Prüfungen teilgenommen, wird die FSK selbstverständlich greifen.