Studienverlauf

Für den Bachelor müssen die Studierenden insgesamt 180 Credit Points (CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) zusammentragen. Diese teilen sich auf die nachfolgenden Studienbereiche mit ihren jeweiligen Modulen und Modulelementen auf:

Der Pflichtbereich “Methoden der Wirtschaftswissenschaft” (27 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler: Grundlagen und Anwendungen / 9 CP
  • Deskriptive Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung / 6 CP
  • Schließende Statistik / 6 CP
  • Buchführung und Unternehmensrechnung / 6 CP

Im Pflichtbereich “Methoden der Wirtschaftswissenschaft” sind alle Module im Umfang von insgesamt 27 CP zu belegen.

Der Wahlpflichtbereich”Betriebswirtschaftslehre” (60 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Investition
  • Externes Rechnungswesen / 6 CP
  • Steuern / 6 CP
  • Unternehmungsfinanzierung / 6 CP
  • Entscheidung und Information / 6 CP
  • Wirtschaftsinformatik / 6 CP
  • Controlling: Internes Rechnungswesen / 6 CP
  • Informationsmanagement / 6 CP
  • Personalmanagement / 6 CP
  • Organisationsmanagement / 6 CP
  • Marketingmanagement / 6 CP
  • Strategisches Management / 6 CP

Im Wahlpflichtbereich “Betriebswirtschaftslehre” sind Module im Umfang von insgesamt 60 CP zu belegen.

Der Bereich “Volkswirtschaftslehre” (30 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Mikroökonomie / 6 CP
  • Makroökonomie / 6 CP
  • Wirtschaftspolitik / 6 CP
  • Ökonometrie / 6 CP
  • Spieltheorie / 6 CP
  • Fortgeschrittene Makroökonomie (Geldpolitik) / 6 CP
  • Wettbewerbspolitik / 6 CP (wird derzeit nicht angeboten)
  • Empirische Wirtschaftsforschung

Im Bereich ” Volkswirtschaftslehre” sind Module im Umfang von insgesamt 30 CP zu belegen.

Der Pflichtbereich “Recht” (12 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Wirtschaftsprivatrecht I / 6 CP
  • Wirtschaftsprivatrecht II / 6 CP

Im Pflichtbereich “Recht” sind alle Module im Umfang von insgesamt 12 CP zu belegen.

Der Bereich “Generelle und überfachliche Qualifikationen” (15 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Fremdsprache / min. 6 max. 12 CP
  • Schlüsselkompetenzen / min. 3 CP max. 9 CP
  • Fachfremde Module / max. 6 CP

Im Bereich “Generelle und überfachliche Qualifikationen” sind Module im Umfang von insgesamt 15 CP zu belegen.

Der Bereich “Wahlbereich” (36 CP) umfasst die folgenden Veranstaltungen:

  • Internes Praktikum / 6 CP
  • Externes Praktikum / 6 CP
  • Dienstleistungsmanagement und Informationssysteme / 6 CP
  • Unbelegte Module des Bereichs “Betriebswirtschaftslehre”
  • Unbelegte Module des Bereichs “Volkswirtschaftslehre”
  • Mastermodule/ max. 6 CP
  • Seminararbeit / 6 CP
  • Bachelor-Abschlussarbeit / 12 CP

Im Bereich “Wahlbereich” sind Module im Umfang von insgesamt 36 CP zu erbringen, wobei mindestens ein Praktikum im Wert von 6 CP erbracht werden muss. Die Seminararbeit im Umfang von 6 CP sowie die Bachelor-Abschlussarbeit im Umfang von 12 CP stellen Pflichtmodule dar.

Der Studienaufbau stellt sicher, dass die Studierenden sowohl einen Einblick in die methodischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaft erhalten, als auch ein fundiertes Wissen erwerben in der Betriebswirtschaftslehre (z. B. in Wirtschaftsinformatik, Marketingmanagement und Strategischem Management), der Volkswirtschaftslehre (z. B. Wirtschaftspolitik) und der Rechtswissenschaft. Darüber hinaus werden generelle und überfachliche Qualifikationen vermittelt wie Sprachen, Philosophie, Rhetorik und Präsentation. Dieses Angebot wird durch den Wahlbereich ergänzt. Er eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, ihr Berufsprofil zu schärfen. Pflichtparaktika, ein breites Angebot an Modulen aus der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie eine Seminar- und Bachelor-Abschlussarbeit bilden hierfür die Grundlage.

Die Vorteile des Saarbrücker BWL-Bachelors:

  • fundierte Methodenkenntnisse aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaft
  • Vernetzung betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und juristischer Inhalte
  • Schlüsselkompetenzen (“soft skills”)
  • berufsfeldbezogene Profilierungs- und Vertiefungsmöglichkeiten

Die Absolventinnen und Absolventen besitzen einen theoretisch fundierten Wissensbau, der sie zur analytisch und methodisch korrekten Lösung sämtlicher betriebswirtschaftlicher Fragestellungen befähigt. Das macht den Saarbrücker BWL-Bachelor zur konsequenten Antwort auf ein immer globaler und komplexer werdendes wirtschaftliches Umfeld.